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Wasserbetten und Wasser

Wie viel Wasser passt in ein Wasserbett?

Die durchschnittliche Wasserhöhe unserer Wasserkerne beträgt ca. 20 cm. Ausgehend von einer Länge von 200 cm entspricht die Wassermenge eines 100 cm breiten Wasserbettes ca. 400 Liter. Entsprechend enthält ein Wasserbett mit einer Breite von 200 cm ca. 800 Liter Wasser. Allerdings wird jedes Wasserbett individuell befüllt, um an die jeweilige Schlafgewohnheiten angepasst zu werden. Damit ergibt sich entsprechend ein Gewicht von ca. 500 bis 1000 kg, was durch die Gewichtsverteiler allerdings auch auf eine gesamte Grundfläche von ca. zwei bis vier Quadratmetern gut verteilt wird. Dies entspricht in etwa einer Gewichtsverteilung von vier Personen pro Quadratmeter, was hinsichtlich der Statik eines Bodens üblicherweise keine Probleme machen sollte.

Warum muss ein Wasserbett beheizt werden?

Da der menschliche Körper eine höhere Temperatur hat als seine Außenumgebung, wird er automatisch versuchen, diese mithilfe der körpereigenen Wärme aufzuheizen. Aufgrund der hohen Wassermenge von ca. 400 bis 800 Litern Wasser in einem Wasserbett kann ihm das jedoch nicht gelingen, so dass ein unbeheiztes Wasserbett als unangenehm empfunden wird. Im Extremfall kann es sogar zu Unwohlsein oder einer Schädigung der Nieren führen. Um diesen Sachverhalt ins Positive zu kehren, sollte ein Wasserbett daher immer beheizt werden. Wird dem Körper die Arbeit des Aufheizens gänzlich abgenommen, so kann dann schneller ein tiefer und erholsamer Schlaf gewährleistet werden, was in diesem Fall mit einer herkömmlichen Matratze nicht erreicht werden kann. So kann sich der Wasserbetten-Schläfer in der Nacht besser erholen und sein Körper besser und schneller seine regenerativen Aufgaben erfüllen. Durch die bessere Entspannung der Muskulatur verkürzt sich oft die Einschlafzeit und Sie wachen erholt und erfrischt wieder auf. Selbstverständlich kann die Wärme Ihres Wasserbettes individuell eingestellt werden, so dass sie immer den persönlichen Bedürfnissen und Jahreszeiten angepasst werden kann. Damit sich jedoch kein Schwitzwasser bildet, sollte die Wasserbetten-Heizung auch im Sommer immer eine leicht höhere Temperatur eingestellt haben als die Zimmertemperatur. Die im Schlaf durch Schwitzen entstehende Feuchtigkeit sollte in jedem Fall immer verdunsten, damit Sie nicht in einem nassen Wasserbett liegen.

Wann wird das Wasser im Wasserbett getauscht?

Sie müssen das Wasser in Ihrem Wasserbett eigentlich nie wechseln, da dieses durch regelmäßige Zugabe des Conditioners frisch gehalten wird. Dieser sollte in jedem Fall einmal in Jahr hinzugegeben werden und gehört standardmäßig zur Pflege Ihres Wasserbettes. Der einzige Grund, einen vollständigen Wasseraustausch vorzunehmen, ist ein Wechsel des Standortes Ihres Wasserbettes. Das Entleeren und wieder Befüllen Ihres Wasserbettes können Sie ganz einfach auch selbst vornehmen, indem Sie sich eine geeignete Wasserpumpe sowie einen entsprechenden Schlauch zum Entleeren des Wasserbettes leihen.

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