Richtige Wasser-Füllmenge
Idealerweise sollten Sie Ihr neues Wasserbett durch einen Fachmann in Ihrer Nähe aufbauen lassen. Sollten Sie allerdings handwerklich nicht völlig unbegabt sein, so ist es ebenso ein Leichtes, Ihr Wasserbett auch selbst aufzubauen und die entsprechende Füllmenge richtig einzustellen. Ihr Partner kann Ihnen beim finden der richtigen Füllmenge behilflich sein. Ziel ist es, in der Seitenlage eine gerade Linie der Wirbelsäule zu erreichen. Hierfür können Sie hilfsweise z. B. mit einem Lippenstift einige Markierungspunkte entlang der Wirbelsäule zeichnen. Anschließend überprüft Ihr Partner, ob Ihre Wirbelsäule in der Seitenlage parallel zur Bettoberfläche verläuft.
Sollte Ihr Rücken einen Bogen machen oder durchhängen, so haben Sie die richtige Füllmenge noch nicht erreicht und müssen nachregulieren. Bei einem Bogen entnehmen Sie bitte ein bisschen Wasser aus dem Wasserkern. Achten Sie darauf, dass Sie dies in nur ganz kleinen Schritten von zwei bis drei Litern machen, da diese Änderungen sich bereits bemerkbar machen. Sie können dann ruhig auch mal ein paar Tage mit der neuen Füllmenge ausprobieren und dann erst wieder Korrekturen vornehmen. Sollte Ihr Rücken bei der aktuellen Füllmenge dagegen durchhängen, so müssen Sie ein bisschen Wasser hinzufügen. Machen Sie auch wieder nur kleine Schritte und probieren Sie es ggf. auch einige Nächte lang aus.
Als Faustregel gilt auch, dass es bei zu viel Wasser eher zu Schmerzen im oberen Körperbereich kommt wie z. B. dem Nacken. Bei zu wenig Wasser werden Sie vermehrt Rückenschmerzen bzw. Schmerzen im unteren Wirbelbereich verspüren. Allerdings müssen Sie hierfür ein eigenes Gespür entwickeln, und nach einigen Nächten in Ihrem neuen Wasserbett werden Sie schnell Ihre Lieblingsfüllmenge ganz von allein herausbekommen.

